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Politische Parteien

Heute gibt es in den Vereinigten Staaten zwei große politische Parteien: die Demokraten und die Republikaner.

Die Demokratische Partei entwickelte sich aus der Partei Thomas Jeffersons, die schon vor 1800 gegründet wurde. Die Republikanische Partei wurde 1854 von Abraham Lincoln und anderen Gegnern der Ausweitung der Sklaverei gegründet.

Die Demokraten werden als die liberalere Partei angesehen und die Republikaner als die konservative Partei. Demokraten sind im Allgemeinen der Ansicht, die Regierung sei verpflichtet, soziale und wirtschaftliche Programme für die Bedürftigen bereitzustellen. Republikaner sind nicht unbedingt gegen solche Programme, glauben aber, dass sie den/die SteuerzahlerIn zu viel kosten. Sie legen mehr Wert darauf, private Investitionen zu fördern, in der Hoffnung, dass eine starke Privatwirtschaft die BürgerInnen weniger abhängig vom Staat macht.

Beide großen Parteien bekommen Unterstützung von einer Vielzahl von AmerikanerInnen und vereinen eine weitreichende Skala politischer Ansichten. AmerikanerInnen müssen nicht Parteimitglieder sein, um zu wählen oder um selbst für ein Amt zu kandidieren, aber es ist schwierig, sich ohne das Geld und die freiwilligen WahlhelferInnen, die eine Partei bereitstellt, für ein Amt zu bewerben.